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Radon – Ein Thema, das jeden treffen könnte

Im Strahlenschutzgesetz sind neue Vorschriften zum natürlich vorkommenden radioaktiven Edelgas Radon an Arbeitsplätzen in Innenräumen aufgenommen worden (§§ 121 bis 132 StrlSchG). Das heißt, Strahlenschutzanforderungen könnten künftig auch für diejenigen relevant sein, die keine Anlagen nach dem Strahlenschutzrecht betreiben. 

Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob es sich um Neubauten oder bestehende Gebäude handelt. Für Neubauten sind grundsätzlich geeignete Maßnahmen zu treffen, um den Zutritt von Radon aus dem Baugrund zu verhindern oder erheblich zu erschweren unabhängig von der lokalen Radonsituation.

Der Maßnahmenbedarf bei bestehenden Arbeitsplätzen hängt davon ab, ob sich der Arbeitsplatz in einem von der Landesbehörde festgelegtem Gebiet liegt: Bis Ende 2020 müssen die zuständigen Behörden ermitteln, in welchen Gebieten mit einer hohen Radon-Konzentration in der Luft zu rechnen ist.  Für darin liegende Arbeitsplätze sind dann innerhalb von 18 Monaten nach Festlegung des Gebietes bzw. nach Aufnahme der beruflichen Betätigung am Arbeitsplatz Messungen der Radon-222-Aktivitätskonzentration in der Luft zu veranlassen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen.

Weitere Informationen bietet das Bundesamt für Strahlenschutz unter http://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/regelungen/arbeitsplatz.html

 

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