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44. BImSchV – Neue Compliance-Anforderungen für mittelgroße Feuerungsanlagen

Am 20. Juni 2019 ist die Verordnung über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen – 44. BImSchV –  in Kraft getreten. Sie gilt für die genannten Feuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung zwischen einem und fünfzig Megawatt. Zudem sind genehmigungsbedürftige Feuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von weniger als einem Megawatt betroffen. Die Verordnung legt unter anderem Emissionsgrenzwerte für die verschiedenen Anlagen und die darin eingesetzten Brennstoffe fest und macht Vorgaben hinsichtlich der Messung und Überwachung an den Anlagen.

Die meisten Regelungen – insbesondere in Bezug auf die festgelegten Emissionsgrenzwerte – gelten erst ab dem Jahr 2025. Einige andere Regelungen sind jedoch bereits ab sofort gültig. Dazu zählt unter anderem die Anzeige von neuen Anlagen (Bestandsanlagen sind bis zum 1. Dezember 2023 anzuzeigen), die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten, die Vermeidung von An- und Abfahrzeiten, die Ableitbedingungen der Abgase sowie die Anforderungen an Abgasreinigungseinrichtungen. Die Übergangsbestimmungen (§ 39) sehen zudem Ausnahmen für teilweise frühere Emissionsmessungen und Maßnahmen vor.

Bis 2025 gelten im Übrigen für bereits bestehende genehmigungsbedürftige Anlagen die Anforderungen der TA Luft fort. Für bestehende nicht genehmigungsbedürftige Anlagen gelten die Vorschriften der 1. BImSchV.

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Sie haben Fragen zur neuen 44. BImSchV? Wir beraten Sie gerne.

Ihr  Ansprechpartner

Tim Bieber
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